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Der innovative Bau des Clubhauses als
Passivhaus wurde
gemeinsam mit der
Energie AG
realisiert:
Das Passivenergiehaus
fügt sich nahtlos in die Mühlviertler Hügellandschaft ein und
ist ein Musterbeispiel für modernste Architektur und
Haustechnik.
Das Projekt wurde aus einem Architektenwettbewerb
in Zusammenarbeit mit der Energie AG und der Kunstuniversität
Linz realisiert und im April 2004 fertig gestellt. Ein Haus in
der Form eines bewohnbaren Divots: Das ist die Idee hinter
diesem Gebäude, sagt DI Max Nirnberger, ein Mitglied der
X-Architekten. Ein Design ohne Anfang und Ende - nach allen
Seiten offen. Ein Bau aus Beton, Holz, Glas dort, wo Durchblick
gefragt ist und einem begrünten Dach. Aufgrund seiner
aufwendigen Architektur ist es einmalig in der Golfszene.
Das Haus ist als Passivhaus konzipiert. Die Energie kommt von
der Sonne und der Küche. Die Abwärme heizt das Gebäude über ein
kompliziertes Belüftungssystem mit Wärmetauschern nach dem
vorchristlich-römischen Hypocausten - Prinzip.
"Ein Haus der Zukunft - und ein selbstbewusstes Projekt ohne
Bezug zur Vergangenheit"
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Die energiesparende Bauweise und die großen Fensterflächen
machen ein herkömmliches Heizsystem überflüssig. Die vorhandene
Abwärme von Küche, Kühlaggregaten und Besucherbereichen wird
dazu benutzt, das Haus zu heizen und Warmwasser zu bereiten.
Über eine eigene " INFOECKE " der Energie AG sind die Messdaten
der neuartigen Heiz- und Lüftungssysteme jederzeit abrufbar.
Darüber hinaus ist das Passivenergiehaus ein
Referenzprojekt für den Einsatz von e-home-Service im Alltag.
E-home-Service bedeutet, dass Funktionen im Haus über Internet "
ferngesteuert " werden können.
Einzigartiges Energiekonzept
Mit der Energie AG OÖ wurde ein genialer Partner gefunden, der
für die zukunftsweisende Energienutzung des Gebäudes
verantwortlich ist und das Gebäude als neues "Haus der Zukunft"
nutzen wird. Anhand dieses Projektes soll versucht werden, den
Besuchern die aktuellen Möglichkeiten energiesparenden Bauens zu
vermitteln.
"Nichts wird weggeworfen - jede Kilowattstunde wird
wiederverwertet - dieses Grundprinzip ermöglicht hier das Haus
ohne Heizung" der Energieplaner Mag.arch. Oskar Pankratz im
O-Ton, der auch für die Bauphysik verantwortlich zeichnet.
Alle Gastro-Kühlanlagen liefern ihre Abwärme ins Warmwasser, die
verbrauchte Luft wärmt die kühle Frischluft vor und die
exzellente Dämmung verhindert das Abfließen der Wärme nach
außen.
Gleichzeitig mit dem Ziel ein Energie-optimiertes Gebäude zu
erreichen, war es die Aufgabe den optimalen Komfort für die
Clubhausbesucher sicherzustellen. Bei der Decke im Restaurant
dämpft die Akustikdecke nicht nur erfolgreich den Schall, sie
dient auch als Porendecke um riesige Mengen an Frischluft
zugluftfrei und geräuschlos einzublasen.
Völlig neue Wege beschreitet das Lüftungs- und Heizungssystem:
Verbrauchte Luft wird zu 100% "recyclet" - was im Detail heißt,
dass das gesamte Gebäude ohne herkömmliche Heizung auskommt.
Außerdem zeichnet sich das Gebäude durch einen extrem niedrigen
Energieverbrauch aus, da 100% der Abwärme wieder verwertet wird.
Die Vorteile daraus: Günstige Investitionskosten, da keine
Heizung benötigt wird und sehr gute Luftqualität - dadurch hoher
Komfortgewinn.
Emotionaler Mehrwert des Passivenergiehauses
Gerade in Zeiten knapper Energieträger, erhöhtem
Umweltbewußtsein und steigender Energiepreise gewinnt die
Passivhaustechnik immer mehr an Bedeutung - in die Köpfe von
Golfern und anderen Besuchern wird die Botschaft eines Hauses,
das sich selbst beheizt, geleitet. Dadurch entsteht ein
positives Image des Hauses, das durch gezielte Medienarbeit und
Zielgruppenbetreuung weiter verbreitet werden soll. Wertvolle
Wärme wird in diesem Passivenergiehaus wiederverwertet, es kommt
zu keinerlei Energieverschwendung. Dafür sorgen die Bauweise
sowie die ausgeklügelte Heizungs- und Lüftungsanlage.
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